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Rallye - Rallye Niedersachsen

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DRM/Rallye Masters

7. ADAC-Rallye Niedersachsen
Ergebnisse 2011 Fotos 2010 Presse 2007
DRM Rallye Niedersachsen

 

  Rallye Masters - Hoher Anspruch

Durch seine Tätigkeit als Rallyeleiter der Hildesheimer Rallye werden ihn viele kennen:
Jürgen Glaubitz, seit über 30 Jahren im Rallyegeschäft tätig, hat vor einigen Wochen das Amt des neuen Rallyeleiters der Niedersachsen Rallye übernommen.
Im Gespräch mit Uwe Köllner von rallyefacts.de erzählt er von der sehr komplexen Aufgabe, sich in dieses größte Motorsportereignis Niedersachsens einzuarbeiten und bereits nach so kurzer Zeit mit beachtlichen Ergebnissen aufwarten zu  können.

“Grundsätzlich hat sich am Start und Ziel nicht viel geändert. Die Bleichestelle als Servicepark bleibt erhalten, lediglich das Catering für die Teams und die Mechaniker ist umgezogen.
Dem Servicepark gegenüber ist ein großes Jugendheim mit Saal und Foyer, dort werden am Freitag und Samstag Essen und Getränke angeboten sowie am Sonnabend die Siegerehrung stattfinden.

Die Lösung im vergangenen Jahr mit dem Zelt war auf Grund der kalten Witterung sehr verbesserungswürdig - ich denke so ist es eine optimale Verbesserung.

Vor allem mit dem Stand der Wertungsprüfungen bin ich sehr zufrieden. Auf Grund der Kürze der Zeit für die Genehmigungen hätte ich nicht gedacht, den Fahrern der ADAC Rallye Masters sogar zwei ganz neue Wertungsprüfungen präsentieren zu können. Da wird auch ein Teilstück von der alten Sachs Winter Rallye wieder befahren.

Ursprünglich war angedacht war, den Freitag als Auftaktprüfung komplett zu „streichen“, aber aus organisatorischen Gründen bleibt der Rundkurs in Ührde bestehen. Dabei wird es jedoch keine Gruppenstarts mehr geben, und der Kurs wird entgegengesetzt wie bisher gefahren. Dem folgen am Samstag unter anderem die neuen  Sprintprüfungen, die eigentlich jedes Rallyefahrerherz höher schlagen lassen. So zahlreiche schöne Kurvenkombinationen findet man wirklich selten, da bin ich schon sehr zufrieden.“

Und die Zusammenarbeit mit den Behörden im Vorfeld der Planungen?
„Kritikpunkte aus den Vorjahren wurden angesprochen und konnten geklärt werden. Natürlich gibt es immer Reibungsverluste bei einem so großen Event. Da müssen Feuerwehren, Sanitäter und Hilfsdienste zeitlich genau auf dem Punkt vor Ort sein. Natürlich sind die Sportwarte nicht zu vergessen. Da kommen ganz schnell 300 Helfer zusammen, die überhaupt erst für ein Gelingen einer solche Großveranstaltung beitragen.

Eine kleine Geschichte dazu: Die Polizeistation in Northeim, eigentlich überhaupt nicht in diese Veranstaltung involviert, hatte im letzten Jahr einen Aktenvermerk, dass einige Teilnehmer sich nicht ordnungsgemäß beim Abfahren der Wertungsprüfungen verhalten haben. Das wird dieses Jahr auf jeden Fall kontrolliert werden, sonst machen wir uns den Sport selbst kaputt, den wir doch alle so sehr lieben.“

Also wenn ich nach 14 Wochen „Amtszeit“ ein Fazit ziehen soll: Alles ist auf einem guten Weg. Es werden insgesamt zwölf Wertungsprüfungen angeboten mit knapp 110 WP Kilometern. Ich bin guter Dinge, dass alles auch so klappen wird. Die erste Nennung ist schon eingegangen, Hajo Rochlitz aus Göttingen hat  genannt. Da hoffe ich natürlich, dass alle niedersächsischen Rallyefahrer mit entsprechender Lizenz sich dieses Highlight als Saisonziel im Kalender notieren.“ (rallyefacts.de)

(Artikel wurde kurz vor der Rallye Niedersachsen 2009 verfasst)