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Durch seine Tätigkeit als Rallyeleiter der Hildesheimer Rallye
werden ihn viele kennen:
Jürgen Glaubitz, seit über 30 Jahren im Rallyegeschäft tätig, hat
vor einigen Wochen das Amt des neuen Rallyeleiters der
Niedersachsen Rallye übernommen.
Im Gespräch mit Uwe Köllner von rallyefacts.de erzählt er
von der sehr komplexen Aufgabe, sich in dieses größte
Motorsportereignis Niedersachsens einzuarbeiten und bereits nach so
kurzer Zeit mit beachtlichen Ergebnissen aufwarten zu
können.
“Grundsätzlich hat sich am Start und Ziel nicht viel geändert. Die
Bleichestelle als Servicepark bleibt erhalten, lediglich das
Catering für die Teams und die Mechaniker ist umgezogen.
Dem Servicepark gegenüber ist ein großes Jugendheim mit Saal und
Foyer, dort werden am Freitag und Samstag Essen und Getränke
angeboten sowie am Sonnabend die Siegerehrung stattfinden.
Die Lösung im vergangenen Jahr mit dem Zelt war auf Grund der
kalten Witterung sehr verbesserungswürdig - ich denke so ist es
eine optimale Verbesserung.
Vor allem mit dem Stand der Wertungsprüfungen bin ich sehr
zufrieden. Auf Grund der Kürze der Zeit für die Genehmigungen hätte
ich nicht gedacht, den Fahrern der ADAC Rallye Masters sogar zwei
ganz neue Wertungsprüfungen präsentieren zu können. Da wird auch
ein Teilstück von der alten Sachs Winter Rallye wieder
befahren.
Ursprünglich war angedacht war, den Freitag als Auftaktprüfung
komplett zu „streichen“, aber aus organisatorischen Gründen bleibt
der Rundkurs in Ührde bestehen. Dabei wird es jedoch keine
Gruppenstarts mehr geben, und der Kurs wird entgegengesetzt wie
bisher gefahren. Dem folgen am Samstag unter anderem die
neuen Sprintprüfungen, die eigentlich jedes Rallyefahrerherz
höher schlagen lassen. So zahlreiche schöne Kurvenkombinationen
findet man wirklich selten, da bin ich schon sehr zufrieden.“
Und die Zusammenarbeit mit den Behörden im Vorfeld der
Planungen?
„Kritikpunkte aus den Vorjahren wurden angesprochen und konnten
geklärt werden. Natürlich gibt es immer Reibungsverluste bei einem
so großen Event. Da müssen Feuerwehren, Sanitäter und Hilfsdienste
zeitlich genau auf dem Punkt vor Ort sein. Natürlich sind die
Sportwarte nicht zu vergessen. Da kommen ganz schnell 300 Helfer
zusammen, die überhaupt erst für ein Gelingen einer solche
Großveranstaltung beitragen.
Eine kleine Geschichte dazu: Die Polizeistation in Northeim,
eigentlich überhaupt nicht in diese Veranstaltung involviert, hatte
im letzten Jahr einen Aktenvermerk, dass einige Teilnehmer sich
nicht ordnungsgemäß beim Abfahren der Wertungsprüfungen verhalten
haben. Das wird dieses Jahr auf jeden Fall kontrolliert werden,
sonst machen wir uns den Sport selbst kaputt, den wir doch alle so
sehr lieben.“
Also wenn ich nach 14 Wochen „Amtszeit“ ein Fazit ziehen soll:
Alles ist auf einem guten Weg. Es werden insgesamt zwölf
Wertungsprüfungen angeboten mit knapp 110 WP Kilometern. Ich bin
guter Dinge, dass alles auch so klappen wird. Die erste Nennung ist
schon eingegangen, Hajo Rochlitz aus Göttingen hat genannt.
Da hoffe ich natürlich, dass alle niedersächsischen
Rallyefahrer mit entsprechender Lizenz sich dieses Highlight als
Saisonziel im Kalender notieren.“ (rallyefacts.de)
(Artikel wurde kurz vor der Rallye Niedersachsen
2009 verfasst)
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